Petition des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit zur Weltklimakonferenz 2022

AKH ruft Hochschulgemeinden zur Unterstützung auf

(Bonn, 07.10.2022) Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Hochschulgemeinden (AKH) wird seit vergangener Woche nicht nur als Mitglied, sondern auch als offizielle Unterstützerin der Unterschriftenaktion des Ökumenischen Netzwerks Klimagerechtigkeit (ÖNK) aufgeführt. Die Petition fordert von der Bundesregierung, sich bei der nächsten Weltklimakonferenz im November 2022 entschieden für eine Klimapolitik einzusetzen, die sich an den Bedürfnissen der Ärmsten orientiert. Dazu gehört die Einhaltung der bereits getätigten Zusagen für einen weltweiten Klimaschutz. Neben den Prinzipien der Solidarität und Gerechtigkeit gibt es auch die völkerrechtliche Pflicht, sich für die schwächeren Glieder der globalen Gesellschaft einzusetzen. Für die Hochschulgemeinden bietet sich für diesen Aufruf im Sinne des Erhalts einer solidarischen Gemeinschaft und der Schöpfung im Allgemeinen an. Folgende Punkte erklärt das Bündnis ÖNK in seiner Petition für unabdingbar:

  • dass alle Vertragsstaaten des Pariser Klimaabkommens sich deutlich mehr anstrengen, um ihre zugesagten Klimaziele umzusetzen
  • dass das “100 Mrd.-USD-Versprechen” für die internationale Klimafinanzierung umgesetzt wird
  • dass ärmere Länder bei klimabedingten Schäden und Verlusten angemessen unterstützt werden

Die Forderungen samt Petition mit den gesammelten Unterschriften soll der deutschen Delegation zur UN-Klimakonferenz (COP27), Olaf Scholz, SPD, Bundeskanzler und Robert Habeck, B90/GRÜNE, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Ende Oktober 2022 übergeben werden.
Für uns als Hochschulgemeinden bietet die Petition eine gute Plattform, um mit Klimaaktivist:innen an den Hochschulen in Kontakt zu kommen und für ein gemeinsames Anliegen einzustehen.

Wie kann meine KHG die Anliegen unterstützen?

Weitere Informationen unter https://www.kirchen-fuer-klimagerechtigkeit.de

Der AKH-Vorstand freut sich, wenn Sie die Petition aktiv aufgreifen.

 

Kontakt:    Magdalena Schmitt                         

Dr. Lukas Rölli              (0163) 339 23 67          

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