Der Synodale Weg ist alternativlos für die Kirche

Katholische Hochschulseelsorger:innen bestärken 4. Vollversammlung des Synodalen Weges

(Bonn/München, 8. September 2022) Zum Auftakt der 4. Vollversammlung des Synodalen Weges unterstützen die katholischen Hochschulseelsorger:innen Deutschlands nachdrücklich die Reformvorhaben des Synodalen Weges und sie bestärken die Vertreter:innen in der Vollversammlung in ihrem Bemühen um tiefgreifende Veränderungen. Die Mitgliederversammlung der „Konferenz für Katholische Hochschulpastoral“ (KHP) hat heute einstimmig eine entsprechende Erklärung verabschiedet. Hintergrund sind die kirchlichen Stimmen, die innerhalb und außerhalb Deutschlands den Synodalen Weg immer wieder in Frage stellen. Aus Sicht der Hochschulseelsorger:innen ist der Synodale Weg für die Kirche in Deutschland und auch weltweit alternativlos.

In ihrer Erklärung heben die Hochschulseelsorger:innen aufgrund ihrer Erfahrungen mit jungen erwachsenen Menschen an den Hochschulen folgende Punkte als besonders wichtig hervor, um die Glaubwürdigkeit der christlichen Botschaft herzustellen:

  1. Sexuellen und geistlichen Missbrauch als Totalversagen des amtskirchlichen Systems ernstnehmen und glaubwürdige Veränderungen dieses Systems umsetzen
  2. Macht wo immer möglich teilen und keinen Menschen aufgrund des Geschlechtes diskriminieren
  3. Sexuelle Selbstbestimmung aller Menschen ernst nehmen
  4. Synodalität als zukunftsweisendes Prinzip für die Gestaltung von Kirche begreifen

 

Die vollständige Erklärung zum Synodalen Weg liegt hier zum Download bereit.
Die vorliegende Pressemeldung gibt es hier als PDF.

 

 

Ansprechpartner:in:

 

Christine Schardt (KHP Vorsitzende)     

Dr. Lukas Rölli    (Geschäftsführer)                0163 – 339 2367

 

Bild: (c) Synodaler Weg/Jochen Reichwein

 

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