FHoK ruft zum solidarischen Handeln mit den Menschen der Ukraine auf

Katholisches Forum Hochschule und Kirche verurteilt den Angriffskrieg gegen die Ukraine und ruft zum solidarischen Handeln mit den Menschen der Ukraine auf

(Bonn, 26. Februar 2022)   Der Vorstand der katholischen Bundesorganisation Forum Hochschule und Kirche (FHoK) ist entsetzt über den Angriffskrieg, den der russische Präsident Putin gegen die Ukraine entfacht hat. Gemeinsam mit den Vorständen der Arbeitsgemeinschaft der Kath. Hochschulgemeinden (AKH) und dem Bundesverband der Hochschulseelsorger:innen (KHP) verurteilt er diesen Krieg als Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Das FHoK stellt sich hinter die Initiativen der vielen christlichen Hochschul- und Studierendengemeinden in Deutschland, die sich mit der Ukraine und mit den Menschen in diesem Land solidarisch zeigen. Die Städte und Gemeinden in Deutschland fordert das FHoK auf, sich jetzt schnell auf die Aufnahme von Schutzsuchenden vorzubereiten.

„Krieg ist immer ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, so hat Prof. Dr. Schwartz, der Hauptgeschäftsführer der Osteuropa Hilfsorganisation Renovabis, die Ereignisse kommentiert. „Die Hauptleidtragenden jedes Krieges sind die Menschen“, ergänzt Frank Pätzold, Vorsitzender des FHoK und Referatsleiter im Bistum Hildesheim. „Es ist jetzt – in diesen Tagen – extrem wichtig, dass die Menschen in der Ukraine Zeichen unserer Solidarität leibhaftig erfahren. Studierende und Hochschulangehörige, die ihre Heimat, Wurzeln, Verwandtschaft oder Freunde in der Ukraine haben, stehen ohnmächtig und voller Sorge den dramatischen Entwicklungen gegenüber. Sie haben Angst um ihre Angehörigen, Freunde und um die Zukunft ihres Landes. Ich danke allen Hochschulgemeinden, die aktiv ihre Unterstützung anbieten: die sich um persönliche Kontaktaufnahme zu Menschen in der Ukraine bemühen, die sich den zahlreichen Friedensdemonstrationen anschließen, die auf die Abgeordneten zugehen und aktives Handeln einfordern, die Anteil nehmen mit den Studierenden und den Hochschulangehörigen vor Ort. Wir müssen den Menschen zeigen, dass sie nicht allein sind!“

„Es ist ein Hoffnungszeichen, dass auch in vielen Städten Russlands viele Menschen trotz drohender Gewalt und Inhaftierung mutig auf die Straßen gehen, um gegen den von ihrer Regierung verantworteten Angriffskrieg zu demonstrieren. Auch ihnen gilt unsere Solidarität und Anteilnahme“, führt Frank Pätzold weiter aus.

Zur Unterstützung von konkreten Hilfsaktionen empfiehlt es sich nach Ansicht des FHoK-Vorstandes, sich an Caritas, die Malteser oder an Renovabis zu wenden. „Natürlich vertrauen wir als Christinnen und Christen auch darauf, dass das gemeinsame Gebet und auch Friedensaktionen die Hoffnung auf eine Rückkehr zum Frieden in Freiheit und Gerechtigkeit stärken und verbreiten können“, ergänzt Frank Pätzold und fährt fort: „Hier bleiben wir in unseren Hochschulen aufgerufen, vereint mit vielen anderen Agierenden in unseren Städten deutliche und nachhaltige Zeichen zu setzen. Gewalt und Unrecht dürfen nicht ‚das letzte Wort‘ haben!“

 

Kontakt:                           

Frank Pätzold                              0151 – 628 665 18
(Vorsitzender)

Dr. Lukas Rölli                                                                        0163 – 339 2367
(Geschäftsführer)

 

Pressemitteilung zum Download

 

Foto: Ehimetalor Akhere Unuabona on Unsplash

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