AKH kritisiert Studiengebühren für ausländische Studierende

(Münster/Bonn 26.11.2017) Über das Wochenende vom 24. bis 26. November 2017 kamen über 70 Delegierte aus gut 30 Katholischen Hochschulgemeinden zur  Delegiertenversammlung der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Hochschulgemeinden (AKH) in Münster zusammen. Sie diskutierten unter anderem über soziale Belange des Studiums. Die AKH kritisiert die in einigen Bundesländern eingeführten oder geplanten Studiengebühren für ausländische Studierende. Bei der Bundesausbildungsförderung (BAföG) wünscht sich die AKH eine Erleichterung für ehrenamtlich Engagierte auch außerhalb der universitären Gremien.

Die Delegierten bemängelten die teilweise schwache Unterstützung ehrenamtlich engagierter Leiter von Studierendengemeinden in kleinen Hochschulstandorten in der Diaspora. Gerade in kleineren Bistümern würden oft keinerlei Angebote zur Schulung von ehrenamtlichen „Gemeindeleitern oder -leiterinnen“ im Bereich der pastoralen Arbeit an den Hochschulen vorgehalten. Der AKH-Vorstand wird die Situation analysieren und Vorschläge zur Verbesserung entwickeln.

Der Arbeitsauftrag für den Ausschuss „Demokratisierung“ wurde verlängert. Der Ausschuss befasst sich vor dem Hintergrund von strukturellen Überlegungen in der Gesamtstruktur des Forum Hochschule und Kirche e.V. mit der Frage, wie die demokratische Legitimation der AKH von der Basis her gestaltet ist und wie sie gegebenenfalls verbessert werden kann.

Bei den Neuwahlen in den Vorstand wurden Stephan Köser (Augsburg) und Daniel Reichmann (Münster) für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Caren Cürvers (Jülich), Hochschulseelsorger Franz-Josef Dobelmann (Saarbrücken) und Judith Konrad (Würzburg). Stephan Köser wurde für ein weiteres Jahr als Vorsitzender der AKH bestätigt.

Im Bild (v.l.) Lukas Mientus, Henrick Wolframm, Judith Konrad, Daniel Reichmann, Verena Brenner, Thomas Rapp, Stephan Köser, Luise Felsmann

Autor: Dr. Lukas Rölli   –   Foto: FHoK

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