Hochschulgemeinden setzen sich für bessere studentische Wohnungslage ein

Die katholische Kirche soll ihr Engagement für die Verbesserung der Wohnungslage von Studierenden weiter verstärken, lautet einer der wichtigsten Beschlüsse der Delegiertenversammlung der Katholischen Hochschulgemeinden in Deutschland, die am 24. November in Würzburg zuende ging. Bereits jetzt setzen sich zahlreiche katholische Hochschul- und Studierendengemeinden sowie einzelne Bistümer mit besonderen Aktionen aktiv für die Linderung der Wohnungsnot ein. „Die Wohnraumsituation für Studierende ist insbesondere in den ersten Monaten des Wintersemesters an vielen Hochschulorten äußerst schwierig“, erklärt Charlotte Dietrich (Regensburg), die frisch gewählte Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Hochschulgemeinden (AKH). „Dank unserer eigenen Infrastruktur und unserer Netzwerke in Pfarreien hinein sind wir als Hochschul- und Studierendengemeinden in der Lage, hier durchaus einen spürbaren Beitrag zur Linderung der Wohnungsnot zu leisten.“

Die katholische Kirche stellt bundesweit rund 8.000 Wohnheimplätze in Studierendenwohnheimen zur Verfügung. Diese mit Kirchensteuermitteln subventionierten Zimmer tragen dazu bei, in Hochschulstädten bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Die AKH spricht sich dafür aus, in den Hochschulstädten vermehrt Runde Tische für die mittelfristige Verbesserung der studentischen Wohnungslage zu bilden, an denen alle Akteure und Wohnheimträger zusammenwirken.

(Foto:  Schlüsselübergabe in Würzburg mit Bischof Friedhelm Hofmann (l.) und einem Studierenden (3. v.l.). Kurzfristig stellt die Diözese in diesem Wintersemester 75 Zimmer für Studierende bereit; die Betreuung übernimmt die KHG Würzburg. Copyright Bernhard Schweßinger, Pressestelle Bischöfliches Ordinariat Würzburg)

 

Hochschulgemeinden setzen sich für bessere studentische Wohnungslage ein    (Pressemitteilung im vollen Wortlaut)

Teilen mit:
Veröffentlicht in AKH, Allgemein, FHoK Getagged mit: ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*